Autogenes Training lernen: Der ultimative Anfänger-Guide für 2026
Du möchtest endlich lernen, wie du auf Knopfdruck entspannen kannst? Du hast von Autogenem Training gehört, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Oder du fragst dich, ob du das überhaupt selbst lernen kannst, ohne Kurs?
Autogenes Training ist eine der wirksamsten Entspannungsmethoden – wissenschaftlich fundiert, krankenkassen-anerkannt und überraschend einfach zu lernen. Aber viele Anfänger machen die gleichen Fehler, die das Lernen unnötig schwer machen.
In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt, wie du Autogenes Training als Anfänger richtig lernst, welche Fehler du vermeiden solltest und wie lange es dauert, bis du erste Erfolge spürst. Nach diesem Artikel weißt du genau, wie du startest.
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Was ist Autogenes Training? Die 3 Grundprinzipien für Anfänger
Autogenes Training (kurz: AT) ist eine Entspannungsmethode, die der Berliner Psychiater J.H. Schultz in den 1920er Jahren entwickelt hat. Der Begriff "autogen" bedeutet "selbst erzeugt" – und genau darum geht es: Du lernst, mit einfachen Formeln selbst eine tiefe Entspannung in deinem Körper auszulösen.
Das Besondere am Autogenen Training: Es funktioniert von innen heraus. Du trainierst deinen Körper darauf, auf bestimmte gedankliche Formeln mit Entspannung zu reagieren. Mit der Zeit wird diese Reaktion automatisch – wie ein Reflex.
Die 3 Grundprinzipien für Anfänger
Wenn du Autogenes Training als Anfänger lernst, sind drei Prinzipien entscheidend:
1. Passive Konzentration
Das ist der Schlüssel zum Erfolg – und gleichzeitig das Schwierigste für Anfänger. Passive Konzentration bedeutet: Du richtest deine Aufmerksamkeit auf die Formeln, aber du versuchst nicht aktiv, etwas zu erzwingen. Du lässt die Empfindungen geschehen, anstatt sie "machen" zu wollen.
Viele Anfänger verkrampfen hier, weil sie zu sehr versuchen, die Schwere oder Wärme zu spüren. Genau das blockiert die Entspannung. Die richtige Haltung ist: gelassen beobachten, freundlich abwarten.
2. Ruhe als Ausgangspunkt
Jede Übung beginnt mit der inneren Formel "Ich bin ganz ruhig". Diese Ruhe-Übung ist das Fundament. Gelassenheit und innere Ruhe zu gewinnen gehört zu den schönsten Geschenken der Grundstufe des Autogenen Trainings. Wenn sich daraus deine Grundhaltung entwickelt, gewinnst du erheblich an Lebensqualität.
3. Regelmäßiges Üben
Autogenes Training ist wie ein Muskel – es muss trainiert werden. Die Experten empfehlen: Übe zwei- bis dreimal täglich für etwa 3-5 Minuten. Diese kurzen, aber regelmäßigen Einheiten sind effektiver als seltene lange Sessions.
Wichtig für Anfänger
Das Geheimnis des Autogenen Trainings liegt im Loslassen, nicht im Anstrengen. Je weniger du versuchst, desto besser funktioniert es. Diese paradoxe Haltung zu verstehen, ist der erste Schritt zum Erfolg.
Warum AT ideal für Einsteiger ist
Autogenes Training ist besonders anfängerfreundlich, weil:
- Es keine Vorkenntnisse erfordert – Jeder kann es lernen, unabhängig von Alter oder Fitness
- Du es überall anwenden kannst – Im Büro, in der Bahn, im Bett vor dem Einschlafen
- Die Grundtechnik einfach ist – Es gibt nur 6 Grundübungen zu lernen
- Es wissenschaftlich anerkannt ist – Keine Esoterik, sondern medizinisch fundierte Methode
- Krankenkassen es bezuschussen – Ein Zeichen für die hohe Wirksamkeit
Wie lange dauert es, Autogenes Training zu lernen?
Die häufigste Frage von Anfängern: "Wie lange muss ich üben, bis es wirkt?" Die gute Nachricht: Schon nach wenigen Tagen wirst du erste Veränderungen bemerken. Die vollständige Beherrschung dauert etwa 4-8 Wochen.

Die ersten 2 Wochen: Was du erwarten kannst
In den ersten beiden Wochen baust du die Grundlage auf. Hier lernst du die Schwere-Übung und vielleicht schon die Wärme-Übung kennen.
Woche 1: Die Entdeckungsphase
- Tag 1-3: Du fühlst dich vielleicht unsicher und fragst dich, ob du es richtig machst
- Tag 4-7: Erste leichte Empfindungen von Schwere oder Kribbeln treten auf
- Häufig: Ablenkung durch Geräusche oder wandernde Gedanken – das ist völlig normal
Woche 2: Die ersten Erfolge
- Die Schwere-Empfindung wird deutlicher und stellt sich schneller ein
- Du beginnst zu verstehen, was "passive Konzentration" bedeutet
- Erste entspannende Wirkung nach den Übungen spürbar
Die Forschung zeigt: Auch wenn andere Entspannungsverfahren manchmal schneller körperliche Veränderungen zu Beginn des Übens erleben lassen, ist der Langzeiteffekt vom Autogenen Training häufig der überzeugendere.
Nach 4-8 Wochen: Automatisierung
Nach etwa einem Monat regelmäßiger Übung passiert etwas Faszinierendes: Die Entspannungsreaktion beginnt sich zu automatisieren. Dein Körper hat gelernt, auf die Formeln mit Entspannung zu reagieren – wie ein trainierter Reflex.
Die Grundstufe besteht aus sieben aufeinanderfolgenden Übungen. Experten empfehlen: Nimm dir pro Woche eine Übung vor und übe täglich ein- oder zweimal. So hast du nach etwa 7-8 Wochen die komplette Grundstufe durchlaufen.
Was du nach 4-8 Wochen erreicht hast:
- Die Entspannung tritt innerhalb von 1-2 Minuten ein
- Du kannst AT in verschiedenen Situationen anwenden (sitzend, liegend, sogar in der Bahn)
- Dein Stresslevel im Alltag sinkt merklich
- Du schläfst besser ein und durch
- Dein Körper reagiert gelassener auf Stresssituationen
Realistische Erwartung
Die meisten Menschen bemerken nach 2-3 Wochen regelmäßiger Übung eine deutliche Verbesserung ihrer Entspannungsfähigkeit. Nach 6-8 Wochen ist die Grundstufe vollständig erlernt und die Wirkung automatisiert sich zunehmend.
Die erste Übung: Schwere-Übung für Anfänger
Die Schwere-Übung ist die erste und wichtigste Übung im Autogenen Training. Sie entspannt deine Muskulatur und ist der Einstieg in die tiefe Entspannung. Für Anfänger ist sie ideal, weil die Schwere-Empfindung relativ leicht zu spüren ist.
Schritt-für-Schritt Anleitung
Die klassische Formel stammt vom Begründer J.H. Schultz und folgt einem klaren Aufbau:
Schritt 1: Die Ruhe-Formel (Immer zuerst)
Schließe deine Augen und sage dir innerlich: "Ich bin ganz ruhig." Wiederhole diese Formel 2-3 Mal, ganz gelassen und ohne Druck.
Schritt 2: Der dominante Arm (1-2 Minuten)
Konzentriere dich auf deinen dominanten Arm (bei Rechtshändern der rechte, bei Linkshändern der linke). Sage dir innerlich: "Mein rechter Arm ist schwer." Wiederhole dies etwa 3-5 Mal, ganz ruhig und gleichmäßig.
Wichtig: Du sagst nicht "soll schwer werden" oder "wird schwer", sondern formulierst es als gegenwärtige Tatsache: "ist schwer".
Schritt 3: Der andere Arm
Nach 1-2 Minuten wechselst du: "Mein linker Arm ist schwer" (ebenfalls 3-5 Mal).
Schritt 4: Beide Arme
Dann fasst du zusammen: "Beide Arme sind ganz schwer" (3-5 Mal).
Schritt 5: Die Beine
Nun nimmst du die Beine dazu: "Die Beine sind ganz schwer" (3-5 Mal).
Schritt 6: Gesamtformel
Zum Abschluss: "Alle Glieder sind schwer" oder "Arme und Beine sind schwer" (3-5 Mal).
Schritt 7: Zurücknahme
Ganz wichtig für Anfänger: Beende die Übung bewusst (außer vor dem Einschlafen):
- "Arme fest!" (Arme anspannen und strecken)
- "Tief atmen!" (2-3 Mal tief ein- und ausatmen)
- "Augen auf!" (Augen öffnen)

Häufige Anfängerfehler vermeiden
Fehler 1: Zu viel Anstrengung
Der häufigste Fehler: Anfänger versuchen aktiv, die Schwere "zu machen". Sie spannen die Muskeln an oder konzentrieren sich zu verkrampft. Das Resultat: Erhöhte emotionale Spannung zu Beginn des AT durch Erwartung, Unruhe und zu viel Bemühung.
Die Lösung: Gelassen die Schwere erwarten ist die richtige Einstellung. Du beobachtest nur freundlich, ob sich etwas tut. Wenn nichts passiert, ist das auch okay. Mit der Zeit kommt es von selbst.
Fehler 2: Keine Schwere spüren und aufgeben
Manche Anfänger spüren in den ersten Tagen überhaupt keine Schwere. Das ist völlig normal! Einige Menschen lernen die Verwirklichung der Schwere erst nach längerem Training. J.H. Schultz berichtet sogar von einer 56-jährigen Operationsschwester, die erst nach zwei Jahren vergeblichen Bemühens "den ersten Schwereversuch darstellen" konnte.
Die Lösung: Auch wenn du objektiv keine Schwere spürst, kannst du dich trotzdem gut entspannen. Viele Menschen entspannen ihre Muskeln erfolgreich, ohne das klassische Schweregefühl zu erleben. Das ist eine individuelle Variation – kein Misserfolg.
Fehler 3: Zu schnell aufgeben
"Ich habe es drei Tage probiert und nichts gespürt" – dieser Satz kommt häufig. Autogenes Training ist ein Lernprozess. Dein Nervensystem braucht Zeit, um die neuen Muster zu übernehmen.
Die Lösung: Gib dir mindestens 2-3 Wochen Zeit. Die meisten Anfänger erleben in der zweiten oder dritten Woche den Durchbruch.
Manchmal ist es so, dass anfängliche Störungen (wie Muskelzucken oder Unruhe) schon nach kurzer Zeit nicht mehr stören, vor allem wenn du weißt, dass es erklärliche und harmlose Phänomene sind.
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Ich habe einige Apps erprobt und musste feststellen, dass dies die einzige App ist, mit der ich in eine tiefe Entspannung gekommen bin.
Durch regelmäßiges Üben lernst du, dass Entspannung möglich ist, selbst wenn die äußeren Umstände nicht perfekt sind. Das ist eine wichtige Fähigkeit, die dir im Alltag enorm hilft.
Die richtige Übungshaltung für Anfänger
Die Körperhaltung spielt beim Autogenen Training eine wichtige Rolle. Als Anfänger solltest du eine Position wählen, in der du dich wirklich entspannen kannst, ohne einzuschlafen (außer du übst vor dem Schlafengehen).
Die 3 Grundhaltungen
1. Die Liegehaltung (Am einfachsten für Anfänger)
Am besten gelingt das Training zunächst in der Liegehaltung. Du liegst bequem auf dem Rücken, der Nacken ist leicht gestützt (z.B. durch ein flaches Kissen). Die Arme liegen mit leicht gebeugten Ellenbogen neben dem Körper, die Handflächen zeigen nach unten. Die Fußspitzen fallen locker nach außen.
Diese Haltung ist ideal für:
- Die ersten 2-3 Wochen des Lernens
- Übungen vor dem Einschlafen
- Zeiten, in denen du besonders gestresst bist
2. Die Droschkenkutscherhaltung (Die klassische Sitzhaltung)
Diese Haltung geht auf die Berliner Droschkenkutscher aus der Entstehungszeit des AT zurück. Du sitzt auf der vorderen Hälfte eines Stuhls oder Hockers:
- Füße stehen fest und vollflächig auf dem Boden, senkrecht unter den Knien
- Kniewinkel ca. 90 Grad
- Oberschenkel leicht geöffnet
- Oberkörper leicht nach vorne gebeugt, aber ohne den Bauch zu pressen
- Kopf hängt locker nach vorne
- Unterarme liegen entspannt auf den Oberschenkeln
- Ellenbogen leicht gewinkelt
- Hände berühren sich nicht (würde ablenken)
Diese Haltung ist ideal für:
- Übungen im Büro oder unterwegs
- Wenn du das AT im Alltag integrieren möchtest
- Ab der 3.-4. Übungswoche
3. Die Lehnstuhl-Haltung (Die bequeme Variante)
Du sitzt bequem in einem Sessel mit Armlehnen:
- Rücken und Kopf sind angelehnt
- Arme liegen locker auf den Armlehnen
- Füße stehen fest auf dem Boden
- Beine leicht geöffnet
Diese Haltung ist ideal für:
- Zuhause am Abend
- Längere Übungseinheiten
- Wenn du schon etwas Erfahrung hast
Tipp für Anfänger
Starte in der Liegehaltung. Sie ist am einfachsten und erlaubt die tiefste Entspannung. Nach 2-3 Wochen solltest du aber auch im Sitzen üben – denn im Alltag findest du überall einen Ort zum Sitzen, nicht aber überall eine Liegestatt.
Optimale Übungszeiten
Als Anfänger fragst du dich vielleicht: Wann soll ich üben? Die Antwort: Finde feste Zeiten, die zu deinem Tagesablauf passen.
Empfohlene Übungszeiten:
- Morgens nach dem Aufwachen (5 Min) – Startet den Tag entspannt
- Mittags in der Pause (3-5 Min) – Tankt Energie für den Nachmittag
- Abends vor dem Schlafengehen (5-10 Min) – Fördert das Einschlafen
Die Erfahrung zeigt: Fest eingeplante Termine werden ernster genommen als Termine, die mit einer gewissen Beliebigkeit gehandhabt werden. Plane deine Übungszeiten wie Zahnarzttermine – sie sind nicht verhandelbar.
Wie lange sollte eine Übung dauern?
- Als Anfänger: 3-5 Minuten pro Übungseinheit
- Nach 2-3 Wochen: 5-10 Minuten
- Bei der vollständigen Grundstufe: 10-15 Minuten
Wichtig: Kurz und regelmäßig ist besser als lang und selten. Drei kurze Einheiten von 5 Minuten sind effektiver als eine lange Einheit von 30 Minuten einmal pro Woche.
5 häufige Anfängerfehler und wie du sie vermeidest
Nach meiner Erfahrung mit hunderten Anfängern gibt es fünf Fehler, die immer wieder auftauchen. Wenn du diese von Anfang an vermeidest, kommst du viel schneller voran.
Fehler 1: Perfektion erwarten
Viele Anfänger erwarten, dass sie sofort eine tiefe Entspannung spüren – wie in der Werbung. Die Realität: Autogenes Training ist ein Lernprozess. Es gibt Tage, an denen eine Übung nicht so gut zu spüren ist wie sonst. Mit zunehmender Erfahrung werden sich diese Diskrepanzen ausgleichen.
Was du stattdessen tun solltest:
- Akzeptiere, dass jede Übung anders verläuft
- Bewerte nicht ("gut" oder "schlecht"), sondern nimm einfach wahr
- Vertraue auf den Prozess – es wird mit jeder Übung ein bisschen besser
Fehler 2: Störungen als Problem sehen
Anfangs hörst du plötzlich jedes Geräusch: Verkehrslärm, Stimmen, das Ticken der Uhr. Viele Anfänger denken dann: "Unter diesen Umständen kann ich nicht üben." Durch die ungewohnte Situation der Augen-Schließung hörst du die auftauchenden Geräusche deutlicher und empfindest sie als störender als sonst.
Was du stattdessen tun solltest:
- Akzeptiere Geräusche als Teil der Übung
- Du musst nicht absolute Stille haben
- Mit der Zeit lernst du, Störungen zu überhören
- Dein Gehirn lernt, diese Reize nicht zu beachten
Der Lärm im Alltag ist ein größerer Störfaktor als während des AT. Nutze die Übung, um zu lernen, dich trotz Ablenkung zu konzentrieren.
Fehler 3: Gedanken bekämpfen
"Meine Gedanken kreisen die ganze Zeit" – das höre ich ständig von Anfängern. Sie versuchen dann, die Gedanken wegzudrücken, was nur zu mehr Unruhe führt. Wenn du dich über deine Gedanken ärgerst, verstärkst du nur ihr Aufkommen.
Was du stattdessen tun solltest:
- Lass Gedanken freundlich zu: "Gut, dass du da bist, ich werde mich nach dem Training um dich kümmern"
- Dann verabschiede den Gedanken ohne Wertung und schicke ihn auf die Reise
- Kehre sanft zur Formel zurück
- Mit der Zeit werden die Gedanken weniger und leiser
Fehler 4: Die Rücknahme vergessen
Viele Anfänger beenden die Übung einfach, indem sie die Augen öffnen und aufstehen. Das kann zu Schwindel oder einem "benommenen" Gefühl führen. Die Rücknahme ist wichtig, um den Kreislauf wieder zu aktivieren.
Was du stattdessen tun solltest:
- Immer die Rücknahme machen: "Arme fest! Tief atmen! Augen auf!"
- Nur vor dem Einschlafen kannst du die Rücknahme weglassen
- Nimm dir 30 Sekunden Zeit für die Rücknahme
Fehler 5: Unregelmäßig üben
Der größte Fehler: Heute übst du dreimal, dann drei Tage gar nicht, dann wieder zweimal. Dein Nervensystem braucht aber Regelmäßigkeit, um die neuen Muster zu lernen.
Was du stattdessen tun solltest:
- Übe lieber jeden Tag 5 Minuten als einmal pro Woche 30 Minuten
- Ritualisiere das Üben – feste Zeiten, fester Ort
- Plane die Übungszeiten wie Zahnarzttermine
- Nach 2-3 Wochen wird es zur guten Gewohnheit
Lass den Stress los.
Schlaf besser. Ab der ersten Minute.
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Dein Trainingsplan für die ersten 4 Wochen
Als Anfänger brauchst du einen klaren Plan. Hier ist ein bewährter 4-Wochen-Trainingsplan, mit dem hunderte meiner Kursteilnehmer erfolgreich gestartet sind.
Woche 1: Ruhe + Schwere (dominanter Arm)
- Tag 1-7: Übe 2-3x täglich (morgens, mittags, abends)
- Dauer: 3-5 Minuten pro Übung
- Fokus: "Ich bin ganz ruhig" + "Mein rechter Arm ist schwer"
- Haltung: Liegehaltung
- Ziel: Erste Schwere-Empfindungen wahrnehmen
Woche 2: Beide Arme + Beine
- Tag 8-14: Weiterhin 2-3x täglich
- Dauer: 5-7 Minuten pro Übung
- Fokus: Ruhe + Schwere in beiden Armen + Beinen
- Haltung: Liegehaltung + 1x täglich im Sitzen probieren
- Ziel: Schwere breitet sich schneller aus
Woche 3: Wärme-Übung hinzufügen
- Tag 15-21: 2x täglich (morgens, abends)
- Dauer: 7-10 Minuten pro Übung
- Fokus: Ruhe + Schwere + "Mein Arm ist warm"
- Haltung: Abwechselnd liegen und sitzen
- Ziel: Erste Wärme-Empfindungen
Woche 4: Festigung + Atem
- Tag 22-28: 2x täglich
- Dauer: 10-12 Minuten pro Übung
- Fokus: Ruhe + Schwere + Wärme + "Atmung ganz ruhig"
- Haltung: Mindestens 1x täglich im Sitzen
- Ziel: Automatisierung beginnt
Nach 4 Wochen:
Wenn du diesen Plan durchgezogen hast, hast du die wichtigsten Grundübungen gelernt. Du kannst nun:
- Innerhalb von 2-3 Minuten in eine spürbare Entspannung kommen
- Die Übung auch in Alltagssituationen anwenden
- Besser einschlafen und mit Stress umgehen
Der weitere Weg: In den nächsten Wochen kommen noch die Herz-, Bauch- und Stirnkühle-Übung hinzu. Nach etwa 7-8 Wochen hast du die vollständige Grundstufe erlernt.
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